Haarausfall bei Nagetieren


Haarausfall bei Kaninchen oder Meerschweinchen

Haarausfall Kaninchen Bei Nagetieren, wie beispielsweise Kaninchen oder Meerschweinchen, tritt Haarausfall auch relativ häufig auf, wie Hauterkrankungen allgemein. Neben dem normalen Fellwechsel im Frühjahr und Herbst, liegt der Haarausfall meistens an Pilzerkrankungen oder Parasiten, die sich Nagetiere relativ schnell einfangen können.
Hierbei ist die Schwierigkeit, die Ursache zu erkennen, denn beispielsweise Milben sind nicht mit dem bloßen Auge erkennbar und machen sich auch kaum auf eine andere Art und Weise bemerkbar. Außerdem gehören sie zu den hartnäckigsten Verursachern des Haarverlusts. Sollte sich der Verlust also nicht bessern, sind Läuse oder Milben sehr wahrscheinlich. Zur Behandlung verabreicht der Tierarzt verschiedene Tinkturen, die den Bestand der Milben verringern und somit den Haarausfall mindern.


Haarausfall HamsterWeitere Gründe könnten aber auch Vitamin- und Proteinmangel sein. So muss auch bei den Nagern auf eine ausgewogene Ernährung geachtet werden, vor allem darauf, dass sie genügend Vitamine und Proteine bekommen. Der Rohfasergehalt sollte mindestens zwanzig Prozent in den Futterrationen betragen. Bei einer weiten Unterschreitung kommt es zu großem Haarverlust.
Eierstockzysten führen zu vermehrtem Haarausfall in der Flankengegend, der zudem auch noch ziemlich symmetrisch ausfällt. Der Haarausfall ist in diesem Fall sehr andauernd und akut und lässt sich nur mit verschiedenen Medikamenten behandeln.
Auch das allgemeine Wohlbefinden spielt, wie bereits bei den Hunden und Katzen erwähnt, eine große Rolle. Fühlen sich Kaninchen oder Meerschweinchen nicht wohl, durchleben sie Veränderungen, die ihnen zu schaffen machen, verlieren sie ihre Haare. Vor allem hier ist eine tiefgründige Ursachenforschung von Nöten, denn psychologische Störungen können zu weitaus mehr Krankheiten außer Haarverlust führen.