Kreisrunder Haarausfall


Kreisrunder Haarausfall

Kreisrunder Haarausfall Der so genannte kreisrunde Haarausfall ist die zweithäufigste Ursache für Haarausfall und wird auch lateinisch als Alopecia Areata bezeichnet. Hierbei handelt es sich um eine entzündliche Erkrankung. Gekennzeichnet ist das ganze durch einen kreisrunden, rückbildungsfähigen Haarausfall. Betroffen sind vorwiegend der Hinterkopf und die seitlichen Kopfregionen. Ab und zu sind auch der Bart oder die Wimpern betroffen. Dadurch entstehen eine oder mehrere scharf abgegrenzte Kahlstellen unterschiedlicher Größe. In etwa achtzig Prozent der Fälle ist das Kopfhaar betroffen, aber auch Körperstellen bleiben nicht davon verschont.



Kreisrunder Haarausfall Neben kahlen Stellen auf dem Kopf können die Haare aber auch komplett ausfallen. Wissenschaftliche Erklärungen konnten für diese Erkrankung bis heute noch nicht gefunden werden. Die Theorien für die Ursachen dieser Art des Haarausfalls liegen nach heutigem Wissensstand entweder in einer psychischen Erkrankung oder in einer Störung des Immunsystems. Für eine Ursache ausgehend vom Immunsystem spricht derzeitig, das mit dieser Krankheit auch andere Autoimmunerkrankungen wie z.b. Myasthenia gravis auftreten.

Kreisrunder Haarausfall Bei manchen Patienten, stellt sich nach einer Weile ( ein Jahr oder mehr) wieder das Haarwachstum ein. Dauert allerdings der Haarausfall länger an, kann es passieren dass die Haare nicht mehr nachwachsen.
Diagnostiziert wird diese Art des Haarausfalls durch das charakteristische Erscheinungsbild. Aber auch durch Untersuchung von Gewebeproben der betroffenen Stellen ist eine Diagnose möglich.

Wie sind aber die Behandlungsmöglichkeiten dieser Erkrankung?

Zunächst muss man sich in die Hand eines Arztes begeben. Dieser wird wahrscheinlich eine Therapie mit Kortikoiden oder Tabletten verschreiben. Die Kortikoide werden auf die betroffenen Stellen aufgetragen. Weiterhin ist die so genannte Kortison Stoßtherapie üblich. Aber auch der Einsatz von Immuntherapien ist möglich. Hierbei wird mit der Substanz Diphencypron behandelt, welche eine allergische Kontaktdermatitis auslösen.