Tabletten Haarausfall
Tabletten gegen Haarausfall
Für die Behandlung von Haarausfall gibt es diverse Präparate und Tabletten.
Die vielleicht wichtigste
Behandlung, ist die Hormonbehandlung um den
Haarausfall zu stoppen und das Haarwachstum zu fördern. Diese
Präparate wirken gezielt auf bestimmte Steroidhormone, die den
Haarausfall verursachen. Hierfür können vom Arzt
verschiedene Substanzen verschrieben werden. Bei den wichtigsten
Präparaten für Männer handelt es sich um die
Mittel Propecia und Avodart. Sie beinhalten die Wirkstoffe Finasterid
und Dutasterid.Diese beiden Substanzen greifen in den hormonellen Abbaustoffwechsel ein. Sie verhindern den Abbau des wichtigen Hormons Testosteron ( bei Überempfindlichkeit der Haarwurzeln für einen Ausfall verantwortlich) zu Dihydrotestosteron. Dadurch werden die Haarwurzeln durch das Dihydrotestosteron nicht mehr angegriffen und können wachsen
Schwangere dürfen nicht mit dem Präparat mit dem Wirkstoff Finasterid in Berührung kommen. Frauen nehmen Tabletten mit Wirkstoffen wie Cyproteron( Antiandrogen) ein, die auch zum Teil in Antibabypillen enthalten sind.
Eine weitere erfolgreiche Behandlung gegen den Haarausfall verspricht die Einnahme von kortisonhaltigen Tabletten.
Kortison ist eine chemische
Vorstufe des Körperhormons
Cortisol. Kortison ist ein körpereigenes Hormon welches in der
Nebennierenrinde gebildet wird. Eine Einnahme von kortisonhaltigen
Tabletten erhöht die Konzentration dieses Botenstoffes im
Körper. Eine Wirkung gegen Haarausfall konnte nachgewiesen
werden.Nachteil von Kortison ist, das es einige Nebenwirkungen hat. Werden die Tabletten längerfristig eingenommen kann dies zu einer Veränderung der Hormonwerte führen. Wassereinlagerungen und Muskelschwäche sind weiter Nebenwirkungen.
Eine weitere Möglichkeit Haarausfall mit Tabletten zu behandeln, ist möglich durch die Einnahme von Triterpenglykosiden. So z.b. sind Triterpenglykside aus der Pflanze „Traubensilberkerze“ üblich. Bei dieser Pflanze handelt es sich um ein bis 2,5 m hohes Gewächs. Sie hat große dreifach gegliederte Laubblätter. Pharmazeutisch interessant sind aber
Nur die unterirdischen Pflanzenteile. Vor allem die Wurzel aber auch Rhizome dienen zum Gewinn der Triterpenglykoside.
Wie wirken aber diese Stoffe? Sie wirken, wie viele andere Substanzen, auf den Hormonhaushalt. Dieser Wirkstoff besitzt östrogenähnliche Eigenschaften. Da der Wirkstoff dem Östrogenhormon sehr ähnlich ist, ist dieser fast damit gleichzusetzen in seiner Wirkung.
Für Frauen bietet sich an das Positive mit dem Nützlichen zu verbinden. Dabei handelt es sich um die Einnahme der Antibabypille. Da diese Pillen/ Tabletten Gestagene enthalten, die wiederum eine antiandrogene Wirkung zeigen wirken sie dem Testosteron im Körper entgegen.
Den Haarwuchs fördern und das Haar stärken kann auch die Einnahme von Tabletten die schwefelhaltige Aminosäuren wie Cystein und Methionin in hoher Konzentration enthalten. Hierbei handelt es sich um Aminosäuren die bevorzugt in die Haarstruktur eingebaut werden.
Haarausfall kommt gerade zustande, wenn ein Mangel an diesen Aminosäuren herrscht. Durch die erhöhte Aufnahme an Cystein und Methionin in Tablettenform, können diese Aminosäuren, bei einem vorherrschende Mangel, genutzt werden und das Haar stärken und kräftigen.
Ein besonderes Mittel zur Einnahme
könnte Hirsenextrakte (
Süßgras) in Tablettenform sein. Diese Anwendung
findet in den Bereichen der Homöopathie statt. Gerade bei den
Chinesen gehört die Hirse zu den fünf heiligen
Pflanzen die die Vitalität und das Wohlbefinden der
„Patienten“ fördern sollen. Auch heute
noch hört man oft, dass regelmäßiger
Hirsenverzehr die Haut und Haare schön macht. Die Ursache
dafür liegt in der Zusammensetzung der Stoffe die die Hirse
beinhaltet. Die Hirse beinhaltet viele Mineralstoffe und Spurenelemente
wie z.b. Kalium, Eisen, Fluor und Silizium in Form von
Kieselsäure. Diese Stoffe sind wichtig für eine feste
Struktur von Haut, Nägeln und Haaren. Warum also nicht bei
einem Haarausfall einfach einmal mehr Hirse zu sich nehmen und so auf
natürliche und biologische Weise dem Ausfall entgegenwirken.